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Geschrieben von: Christian Schmid   
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 10:13 Uhr

Auch nicht auffindbares Testament kann  Erbenstellung begründen.

Kann die Urschrift eines Testaments nicht vorgelegt werden, aber durch Zeugenbeweis bewiesen werden, dass der Erblasser ein solches Testament formwirksam errichtet hat, kann dies zum Nachweis der Erbenstellung ausreichen. An den Nachweis sind aber hohe Anforderungen zu stellen und das Prozessrisiko des Antragstellers (des vermeintlichen Erben) ist entsprechend hoch.  vgl. NJW-Spezial, 2010, S. 391